Rück her, es soll uns nicht reuen!

Ein jeder treibt ja im Wind -

Wir wollen uns heute freuen,

Daß wir beisammen sind!

 

Und gibt es kein Verstehen,

Wir tuen, als gäb' es eins -

Ein Licht, im Traume gesehen,

Ist immer noch besser als keins!

 

Und eine Wahrheit verbindet

Uns beide jedenfalls:

Daß jeder sucht und nicht findet

Im armen Reichtum des Alls.


Das Gedicht "Gesellschaft" stammt von   (1866 - 1928).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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