Was von mir stammt, das muß musizieren
Und von mir sich lassen dirigieren -
Als Papa
Sitz′ ich da
Mit des Cellos führender Gewalt,
Geb′ dem Ganzen Takt und Halt!
Meine Phyllis streicht die Violine,
Meine Chloris bläst die Klarinette:
Dazu singen mit galanter Miene
Meine Kavaliere eine Kavatine.
Emmeline,
Du mein Weib!
Bitter zwar ist der Verzicht:
Musikalisch bist du nicht,
Da ist alle Müh′ umsunst -
Aber fruchtbar ist dein Leib,
Und auch damit förderst du die Kunst!
Geh′ zur Mette,
Emmeline!
Bete an der frommen Stätte,
Daß sich längert noch die Kette -
Und ich wette:
Nächstens üben wir Septette!
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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