Halb schleichende Katze,

Halb trippelnde Taub′,

So geht auf dem Platze

Nanettchen auf Raub.

 

Halb stoßender Geier,

Halb wedelnder Hund,

Umkreist sie ein Freier

Schon fast eine Stund′..

 

Dem Geier wird taugen

Das Täubchen zum Schmaus -

Dem Hund hackt die Augen

Das Kätzchen aus.


Das Gedicht "Die Eheviertel" stammt von   (1866 - 1928).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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