Sommerabend liebt das Schweigen
Nach des Tages Lärm und Gier:
Stille dunkle Wipfel steigen
In den Himmel von Saphir.
Doch darunter flüstern Paare
Von dem Glück der Dämmernacht,
Bis der Liebe süße Ware
Wieder an den Mann gebracht,
Bis die Müden ruhn vom Reigen
Selig unter Baum und Strauch -
Sommerabend liebt das Schweigen:
Liebe liebt es endlich auch.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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