Sommerabend liebt das Schweigen

Nach des Tages Lärm und Gier:

Stille dunkle Wipfel steigen

In den Himmel von Saphir.

 

Doch darunter flüstern Paare

Von dem Glück der Dämmernacht,

Bis der Liebe süße Ware

Wieder an den Mann gebracht,

 

Bis die Müden ruhn vom Reigen

Selig unter Baum und Strauch -

Sommerabend liebt das Schweigen:

Liebe liebt es endlich auch.


Das Gedicht "Abend im Park" stammt von   (1866 - 1928).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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