Inmitten öder Heide träumt
Ein Birkenwäldchen, sumpfumsäumt.
Die stillen Wasser blinken,
Daraus die Wurzeln trinken.

Hier geht sobald kein Menschenfuß
Und klingt kein Sommervogelgruß,
Hier ist in ihrer Klause
Die Einsamkeit zu Hause.

Und nächtens stellt bei Mondenschein
Ein Wispern sich und Flüstern ein,
Und weiße Schatten heben
Gespenstisch sich ins Leben.

Und mittags, wenn die Sonne glüht,
Dass fast die Heide Funken sprüht,
Scheint dort in kühlen Schauern
Ein Seltsames zu lauern.

Ein Jäger, den die Heideglut
Hintrieb, war einst dort eingeruht,
Ihm träumt' –; er konnt's nicht sagen,
Er starb in wenig Tagen.


Das Gedicht "Das Birkenwäldchen" stammt von   (1853 - 1916).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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