Ich möchte so ein Gut nicht haben.
Denn sollt′ ich auch die sechste drauf begraben:
Könnt′ ich doch leicht – nicht wahr, Pompil? –
Sechs gute Tage nur erlebet haben.
Gedichte
Gotthold Ephraim Lessing
Ich möchte so ein Gut nicht haben.
Denn sollt′ ich auch die sechste drauf begraben:
Könnt′ ich doch leicht – nicht wahr, Pompil? –
Sechs gute Tage nur erlebet haben.
Das Gedicht "Widerruf des Vorigen" stammt von Gotthold Ephraim Lessing (1729 - 1781).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Weitere gute Gedichte des Autors:
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.