Dich, Taback, lobt der Medicus,
weil uns dein fleißiger Genuss
An Zahn und Augen wohl kurieret,
Und Schleim und Kolster von uns führet.
Dich Lobet der Philosophus,
wenn er scharf meditieren muss;
Weil er, so lang er dich genießet,
Des Geistes Flatterigkeit vermisset.
Dich lobet der Theologus
Durch einen homiletschen Schluss,
Wenn er in deinem Rauch entzücket
Ein Bild der Eitelkeit erblicket.
Ich lob dich als ein Jurist,
Was rechtens an dir löblich ist;
Dass, wenigstens wie es mir dünket,
Man mehr und öfter bei dir trinket.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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