Dich, Taback, lobt der Medicus,

weil uns dein fleißiger Genuss

An Zahn und Augen wohl kurieret,

Und Schleim und Kolster von uns führet.

 

Dich Lobet der Philosophus,

wenn er scharf meditieren muss;

Weil er, so lang er dich genießet,

Des Geistes Flatterigkeit vermisset.

 

Dich lobet der Theologus

Durch einen homiletschen Schluss,

Wenn er in deinem Rauch entzücket

Ein Bild der Eitelkeit erblicket.

 

Ich lob dich als ein Jurist,

Was rechtens an dir löblich ist;

Dass, wenigstens wie es mir dünket,

Man mehr und öfter bei dir trinket.


Das Gedicht "Der Taback" stammt von   (1729 - 1781).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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