Ich hätte dir eine Sonne schenken können
Und den halben Mond
Und zwei Hände voll Sternblumen -
Aber du wolltest nicht.
Nun ist die Sonne fortgeflogen,
Die Sterne sind ausgestreut,
Meine Hände sind leer -
Und dich will ich nicht.
Gedichte
Gerrit Engelke
Ich hätte dir eine Sonne schenken können
Und den halben Mond
Und zwei Hände voll Sternblumen -
Aber du wolltest nicht.
Nun ist die Sonne fortgeflogen,
Die Sterne sind ausgestreut,
Meine Hände sind leer -
Und dich will ich nicht.
Das Gedicht "Du wolltest nicht" stammt von Gerrit Engelke (1890 - 1918).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.