Der Reiz ist hin, der Zauber bricht!
So ist des Lebens wildes Fieber:
Delirium, das uns besticht;
Wir sollten schrein, und lachen lieber.

Und jede lichte Pause hebt
Die Hülle von den blut'gen Narben;
Und wer der Weisheit folgt, der lebt
Als Märtyrer, wie Heil'ge starben.

Original Titel auf Englisch: "The spell is broke, the charm is flown" from The Spell is broke


Das Gedicht "Der Reiz ist hin, der Zauber bricht!" stammt von   (1788 - 1824).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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