Wirf Rosenblätter in die Flut,

sie ist so spiegelglatt.

Ich fische sie mit meinem Hut

und küsse jedes Blatt, und, und küsse jedes Blatt.

 

Und streust du Blätter auf das Meer,

so schaust du selbst hinein,

dann schwimmen zwischen ihnen her

vier volle Röselein: vier, vier volle Röselein.

 

Die Wangen und die Lippen dein,

sie mein′ ich alle vier.

Ach schwämmen diese Röselein

doch auch heran zu mir, doch, doch auch heran zu mir.


Das Gedicht "Meeresstille" stammt von   (1794 - 1827).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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