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Einsamkeit


Wie eine trübe Wolke

Durch heit′re Lüfte geht,

Wenn in der Tanne Wipfel

Ein mattes Lüftchen weht:

 

So zieh ich meine Straße

Dahin mit trägem Fuß,

Durch helles, frohes Leben,

Einsam und ohne Gruß.

 

Ach, daß die Luft so ruhig!

Ach, daß die Welt so licht!

Als noch die Stürme tobten,

War ich so elend nicht.



(* 07.10.1794, † 01.10.1827)




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