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Der Leiermann


Drüben hinter′m Dorfe

Steht ein Leiermann,

Und mit starren Fingern

Dreht er was er kann.

 

Barfuß auf dem Eise

Schwankt er hin und her;

Und sein kleiner Teller

Bleibt ihm immer leer.

 

Keiner mag ihn hören,

Keiner sieht ihn an;

Und die Hunde brummen

Um den alten Mann.

 

Und er läßt es gehen

Alles, wie es will,

Dreht, und seine Leier

Steht ihm nimmer still.

 

Wunderlicher Alter,

Soll ich mit dir gehn?

Willst zu meinen Liedern

Deine Leier drehn?



(* 07.10.1794, † 01.10.1827)




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