Sankt Nikolaus, der heilge Mann, zieht

Stiefel ohne Sporen an,

reit damit nach Amsterdam,

von Amsterdam nach Spanien, Äpfel

von Oranien,

Nüsse aus dem Wald,

Sankt Nikolaus soll kommen bald!

 

Nikolaus, sei unser Gast,

wenn du was im Sacke hast.

Hast du was, so laß dich nieder,

hast du nichts, so pack dich wieder!

 

Sankt Niklas, komm in unser Haus,

leer deine großen Taschen aus,

stell dein Esel auf den Mist,

daß er Heu und Hafer frißt.

Heu und Hafer frißt er nicht,

Zuckerbrezel kriegt er nicht.


Das Gedicht "Sankt Nikolaus, der heilge Mann" stammt von   (-0001 - -0001).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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