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Die Welt


Die Welt

sie dreht

Die Menschen

drehen nach oben und unten

Ich fliege, entfernt aller

und sehe sie drehen

und stehe

 

Es ist ein Stöhnen und Jauchzen in der Welt,

das nicht durch meine Augen dringt.

Sie sehen es.

Ja.

Aber das nicht durch meine Augen dringt.

 

Die Menschen

sie lieben und leiden

Sie sind oben und unten

und in der Mitte

Innen und Außen

Ich Außen Mitte

Ich Innen

 

Die Sprache versagt,

schenke mir die Worte

die brauchbaren Worte.

Ich sehne mich nach ihnen

und den Innenaugen

 

Die Welt sie dreht noch immer

Ich nicht stehe im Jenseits,

im Nirgends



(* unbek., † unbek.)




Bewertung:
5/5 bei 8 Stimmen

Kommentare

  • Gravatar von zgedichte.de
    zgedichte.de | webmaster@zgedichte.de
    vor rund 3,5 Jahren

    Dieses Gedicht scheint definitiv ein Falsifikat, nicht von Franz Kafka. Deswegen wird es auf "unbekannten Autor" gesetzt.

  • Gravatar von Ikhnaton
    Ikhnaton |
    vor rund 5,5 Jahren

    Schönes Gedicht, aber ist das auch wirklich von Kafka? Es ist nirgendwo in seinen Werken zu finden!

  • Gravatar von makriane
    makriane | m.mamukadze@gmail.com
    vor rund 6 Jahren

    Wie immer, hat Kafka Recht :)