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Nach Reisegesprächen


Vorwärts lieber laß uns schreiten

Durch die deutschen Nebelschichten,

Als auf alten Träumen reiten

Und auf römischen Berichten!

Denn mir ist, als säh ich endlich

Unter uns ein Bild entfalten;

Dunkel erst, doch bald verständlich

Sich erheben die Gestalten;

Hauf an Haufen im Getümmel,

Nun zerrissen, nun zusammen;

An dem grauverhangnen Himmel

Zuckt es wie von tausend Flammen.

Hört ihr, wie die Büchsen knallen?

Wutgeschrei durchfegt die Lüfte;

Und die weißen Nebel wallen,

Und die Brüder stehn und fallen -

Hoher Tag und tiefe Grüfte!



(* 14.09.1817, † 04.07.1888)




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