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Die Stadt


Am grauen Strand, am grauen Meer,

Und seitab liegt die Stadt;

Der Nebel drückt die Dächer schwer,

Und durch die Stille braust das Meer

Eintönig um die Stadt.

 

Es rauscht kein Wald, es schlägt im Mai

Kein Vogel ohne Unterlaß;

Die Wandergans mit hartem Schrei

Nur fliegt in Herbstnacht vorbei,

Am Strande weht das Gras.

 

Doch hängt mein ganzes Herz an dir,

Du graue Stadt am Meer;

Der Jugend Zauber für und für

Ruht lächelnd doch auf dir, auf dir,

Du graue Stadt am Meer.



(* 14.09.1817, † 04.07.1888)




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