Es kann die Ehre dieser Welt

Dir keine Ehre geben,

Was dich in Wahrheit hebt und hält,

Muß in dir selber leben.

 

Wenn′s deinem Innersten gebricht

An echten Stolzes Stütze,

Ob dann die Welt dir Beifall spricht,

Ist all dir wenig nütze.

 

Das flücht′ge Lob, des Tages Ruhm

Magst du dem Eitlen gönnen;

Das aber sei dein Heiligtum:

Vor dir bestehen können.


Das Gedicht "Es kann die Ehre dieser Welt" stammt von   (1819 - 1898).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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