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Überglänzte Nacht


Der Himmel, dran die blanken Sterne hängen,
 Hat seine Fernen atmend ausgespannt,
 Und nachtverhüllte Blüten übersprengen
 Mit heißen Düften das verklärte Land.


Die Wälder brennen blau wie Amethyste.
 Sie rauschen nicht. Stumm stehen ihre Reihn,
 Und solche Stille liegt im Land, als müßte
 Der Engel Schwinge über ihnen sein.


Und jedes Herz muß diesen Segen spüren,
 Und alle Wege, die noch irre gehn,
 Wird nun ein Traum zu jenen Türen führen,
 Die vor den Landen der Verheißung stehn.



(* 28.11.1881, † 23.02.1942)




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