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Frauen


Wenn ich im Dämmern liege,
 Drückt mich das Dunkel kaum.
 Wie eine weiche Wiege
 Wiegt mich der alte Traum,
 Der Traum der schönen Frauen,
 Wen tröstete der nicht?


Kaum fühl ich seine Hände,
 So neigen sich die Wände,
 Die nahe Nacht zerbricht,
 Und helle Bilder tauen
 Sanft nieder aus dem lauen
 Flutenden Rosenlicht.



(* 28.11.1881, † 23.02.1942)




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