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Im Park


Rubinen perlen schmücken die fontänen,

Zu boden streut sie fürstlich jeder strahl,

In eines teppichs seidengrünen strähnen

 

Verbirgt sich ihre unbegrenzte zahl.

Der dichter dem die vögel angstlos nahen

Träumt einsam in dem weiten schattensaal ..

 

Die jenen wonnetag erwachen sahen

Empfinden heiss von weichem klang berauscht,

Es schmachtet leib und leib sich zu umfahen.

 

Der dichter auch der töne lockung lauscht.

Doch heut darf ihre weise nicht ihn rühren

weil er mit seinen geistern rede tauscht:

 

Er hat den griffel der sich sträubt zu führen.



(* 12.07.1868, † 04.12.1933)




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