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Das Kind


Duftende Blüthen aus freundlicher Höh'

säuseln hernieder wie glänzender Schnee;

sieh, wie die Schwalbe mit silberner Brust

fliegt an dem Teiche voll spielender Lust!

 

Schon sind am Wege die Büsche belaubt,

Vögelchen singen, es summt mir ums Haupt

freundlich der Käfer, und dort durch das Grün

rauschte die bunte Libelle dahin.

 

Welche Gerüche! woher? O, gewiß

find' ich Violen; sie düften so süß!

Sieh, wie sie blühen! Geschwind, o! geschwind

Kränze, bekränze das fröhliche Kind!



(* 27.03.1770, † 31.10.1806)




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