Nach oben

Überfliessende Himmel


Überfliessende Himmel verschwendeter Sterne

prachten über der Kümmernis. Statt in die Kissen,

weine hinauf. Hier, an dem weinenden schon,

an dem endenden Antlitz,

um sich greifend, beginnt der hin-

reißende Weltraum. Wer unterbricht,

wenn du dort hin drängst,

die Strömung? Keiner. Es sei denn,

daß du plötzlich ringst mit der gewaltigen Richtung

jener Gestirne nach dir. Atme.

Atme das Dunkel der Erde und wieder

aufschau! Wieder. Leicht und gesichtlos

lehnt sich von oben Tiefe dir an. Das gelöste

nachtenthaltne Gesicht giebt dem deinigen Raum.



(* 04.12.1875, † 29.12.1926)




Bewertung:
0/5 bei 0 Stimmen

Kommentare

  • Noch kein Kommetar vorhanden!