Lehnen im Abendgarten beide,

lauschen lange nach irgendwo.

"Du hast Hände wie weiße Seide..."

Und da staunt sie: "Du sagst das so..."

 

Etwas ist in den Garten getreten.

und das Gitter hat nicht geknarrt,

und die Rosen in allen Beeten

beben vor seiner Gegenwart.


Der Text des Gedichts "Lehnen im Abendgarten beide..." stammt von (* 1875-12-04, † 1926-12-29).




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