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Raphael


O komm leise, leise komm,

Laß das Licht und sieh, wie fromm

Da liegt es, Atem steigt

Als Gebet noch, Lippe schweigt

Schläft in lieber Heimlichkeit.

Hin nun weiht

Dir sich hin sein ganzes Leben.

Du hörst die fromme Seele beben.

Nun kannst du ihr den Segen geben

Für die Nacht.

Gute Nacht!



(* 11.09.1854, † 07.04.1904)




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