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Der Wind


Es sank vor ihm das Schiff zu Grund,

Als er überbrauste das Meer,

Mit dem Feuer schloß er schnell einen Bund,

Wie sausten die Flammen einher!

Mitinnen der Wüste, der Karawane

Verweht er die wankende, wogende Bahn.

 

Im sonnengoldenen Buchengrün

Da hebt er neckisch den Flor,

Der reizenden Maid, die Wangen erglühn, -

O Wind, was hattest du vor?

Die geküßte Lippe, sieh, wie sie schmollt!

Der Liebste, ob er dem Winde wohl grollt?



(* 11.09.1854, † 07.04.1904)




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