Nach oben

Novemberabend


Es weht. Das Abendgold ist eine Fahne,

Die von den Winden schon erbeutet wird.

Ein etwas Herbst in der Platane,

Ein grelles Chrom verweht, verwird.

 

In Wolken gleich verkohlten Stämmen

Riecht man die tote Sonne noch;

Dann das Einatmen, Drängen, Dämmen -

Einsamkeiten kommen hoch.



(* 31.12.1885, † 16.03.1921)




Bewertung:
0/5 bei 0 Stimmen

Kommentare

Mit dem Eintragen Ihres Kommentars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer angegebenen Daten gemäß unserer Datenschutzerklärung einverstanden.
  • Noch kein Kommetar vorhanden!