Am Rosenmontag liegen zwei,
die kalten Hände noch verschlungen -
das Leben strömte rauh vorbei,
die beiden haben′s nicht bezwungen.
Als überwunden grüssen sie
den Sieger, dem das Glück begegnet -
im Tod verbunden, segnen sie
all jene, die das Leben segnet.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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