Einst wurden Fuchs und Pferd,

warum, das weiß ich nicht, auch hat es mich verdrossen,

denn mir sind beide Tiere wert,

in einen Käficht eingeschlossen.

Das Pferd fing weidlich an zu treten

für Ungeduld und trat

den armen Rein’ke Fuchs, der nichts an Füßen hat.

"Das nun hätt’ ich mir wohl verbeten,

tret’ Er mich nicht, Herr Pferd! ich will Ihn auch nicht treten."


Der Text des Gedichts "Fuchs und Pferd" stammt von (* 1740-08-15, † 1815-01-21).




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