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Juninächte


Juninächte, sternenlose,

In dem Blüthenmond der Rose!

Da das bange Herz dazu

Lieb′ durchstürmte ohne Ruh′,

 

Blitzgezuck und Wetterleuchten!

Und die Nachtigall im feuchten,

Thaubenetzten Busche tief

Wunderbare Laute rief.

 

Hatten uns so viel zu sagen,

Ließen hoch die Wolken jagen,

Blickten in den Flammenschein

Wie im tiefen Traum hinein.



(* 18.06.1839, † 01.04.1911)




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