Alles Meer und Gestade ruht in Stille,

Nur die Sonne allein am Himmel wandert;

Fern, dem Auge verborgen rückt sie tiefer

In das einsame Blau des hohen Aethers.

Rings unendliches Licht ergießt sie strahlend

Und die weite Natur bezwingt Ermüdung.

Alles Meer und Gestade ruht in Stille,

Nur die Sonne allein am Himmel wandert.


Das Gedicht "Hoher Mittag am Meer" stammt von (* 1839-06-18, † 1911-04-01).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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