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Sonett


So bin ich nun verführt von jedem Schatten,

Der niederglitt aus eines Vogels Flug,

Als träfe mich mit tödlichem Ermatten

Dein Wimpernaufschlag. In dem wilden Zug

 

Des Windes rührt mich deine harte Hand

Sehnsüchtig an, im Schilfe rauscht dein Haar,

Dem Stundenschlag, wie er verzitternd schwand,

Glich oft dein Lächeln, fern und unhaltbar.

 

Auch, wenn du weintest, wär im Niederregnen

Noch deine Träne - ach ich müßte dir

Selbst wo du niemals gingest, noch begegnen

 

. . .

(nicht vollendet)



(* 20.08.1899, † 07.11.1929)




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