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Die Einsamen


Uns sind der Häuser viele umgestellt.

Die goldenen Gemache blenden manchmal

Der großen Feste, manchmal verweilt

Um uns die Zelle, die Klause des Eremiten,

Leise bei Nacht.

 

Wir stehen oft

Aufgang ist unserm Blick das Gestirn,

Weite herbergt uns kühl. Schließt dann der Tag

Brennend in Liebe uns ein, wir bestehn

Schweigend. Öfters im Abend doch furchen

Angstüberschreckt unsre kindlichen Stirnen sich tiefer.



(* 20.08.1899, † 07.11.1929)




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