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Frühlingsnacht


Auf den stillen Feldern träumt das Mondlicht

seinen weißen Traum und küßt die Blumen,

bis sie blaß und blässer werden. Silbern

glänzt der Teich im Tann; wie schneeige Schleier,

die versteckte Nixen von sich streifen,

blitzts auf seiner spiegelklaren Fläche.

Weiße Rauche dampfen aus den Thalen,

wo der Armut Hütten lichtverklärt sind

und vertraute Grüße lautlos wechseln

mit des kleinen Kirchhofs niedern Kreuzen ..

Weißer Friede, weißer weicher Friede ...



(* 22.07.1859, † 28.04.1927)




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