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Verborgenes Leid


Im Walde wohnt mein Leid,

Ich darf es niemand klagen,

Zum Walde muß ich′s tragen

Zur tiefsten Einsamkeit.

 

Kommt je in künft′ger Zeit

Ein Mensch zu jenen Gründen,

Im Walde kann er finden

Mein scheues Herzeleid.

 

Sieht er im Walde weit,

Recht einsam und verschwiegen,

die tiefsten Schatten liegen,

Das ist mein finstres Leid.



(* 26.04.1787, † 13.11.1862)




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