Wolken seh ich abendwärts

Ganz in reinste Glut getaucht,

Wolken ganz in Licht zerhaucht,

Die so schwül gedunkelt hatten.

Ja! mir sagt mein ahnend Herz:

Einst noch werden, ob auch spät,

Wann die Sonne niedergeht,

Mir verklärt der Seele Schatten.


Das Gedicht "Abendwolken" stammt von (* 1787-04-26, † 1862-11-13).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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