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Liebe


Weht ein Ton vom Feld herüber

Grüßt mich immerdar ein Freund,

Spricht zu mir: was weinst du Lieber?

Sieh, wie Sonne Liebe scheint:

Herz am Herzen stets vereint

Gehn die bösen Stunden über.

 

Liebe denkt in süßen Tönen,

Denn Gedanken stehn zu fern,

Nur in Tönen mag sie gern

Alles was sie will verschönen.

Drum ist ewig uns zugegen

Wenn Musik mit Klängen spricht

Ihr die Sprache nicht gebricht

Holde Lieb′ auf allen Wegen,

Liebe kann sich nicht bewegen

Leihet sie den Othem nicht.



(* 31.05.1773, † 28.04.1853)




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