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Melancholie


Schau, den Finger in der Nase

Oder an der Stirn,

Zeitigt manche fette Phrase

Das geölte Hirn.

 

Warum liebt der die Erotik?

Jener die Zigarrn?

Der die Aeropilotik?

Der den Kaiserschmarrn?

 

Warum geht′s uns meistens dreckig?

Weshalb schreib ich dies Gedicht?

Warum ist das Zebra fleckig

Und Mariechen nicht?

 

Dennoch ahnt man irgendwie

Gottes Qualverwandtschaft,

Trifft man unerwartet sie

Draußen in der Landschaft.



(* 04.11.1890, † 14.08.1928)




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