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Ich schlage schamlos in die Tasten...


Ich schlage schamlos in die Tasten.

Die Ampel tönt. Es zwitschert das Bordell.

Die schlanken Knaben bleich vom langen Fasten

Erheben kühl sich vom kastalschen Quell.

 

Sie werfen ab die wolligen Gewänder,

Die Hemden kurz, die Mütter einst genäht.

Sie schweben engverschlungne Negerländer,

In denen palmengleich die Liebe steht.

 

Es neigen sich mit ihren schmalen Mündern

Die Huren in den unerfahrenen Schoß,

Und sie empfangen von den blassen Kindern

Lächelnd ihr gutes oder schlimmes Los.



(* 04.11.1890, † 14.08.1928)




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