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Das Meer


Ich schwelle in meiner Flut über die Erde.

Es wirft meine wilde Welle Tang an den Strand,

Muscheln, violette Quallen und kleine Seepferde.

 

Aber der Ekel zischt, daß ich mich gezeigt.

Ich krieche in mich zurück,

Und der Nordwind schweigt.

 

Ebbe ist... Kinder gehen, sammeln, suchen

Und sehen Krabben, nasse Sterne,

Erstaunlichstes Getier.

 

Ich aber bin längst in der Ferne wieder bei mir.

 

Und was ich an den Strand warf, stirbt in der Luft

Oder in des Menschen Hand. -

Nur die Taschenkrebse graben sich

Mit ihren Scheren in den Sand.

Sechs Stunden warten sie bis zur nächsten Flut. -

Die Taschenkrebse kennen mich gut.



(* 04.11.1890, † 14.08.1928)




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