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Sehnsucht


Es war einmal.

Ich leb′ am Tage vom Gedanken,

nachts von der Qual;

oft träum′ ich nur vom Traum.

Du gehst dahin und bist dir selbst es kaum.

Im meinem Wahn jedoch, dem fieberkranken,

sind deine Wesen ohne Zahl.



(* 28.04.1874, † 12.06.1936)




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Kommentare

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  • Gravatar von Janine van Engelenburg
    Janine van Engelenburg | janineeburg@aol.com
    vor 8 Monaten

    .........und doch steckt im luziden Traum die Wahl
    nur Wiederholung spühlt Quälendes an Oberflächen
    als wolle sich das Unbewußte rächen
    was man erkennt
    und auch was nicht
    kommt neugierig ans Tageslicht
    man schreibt Gedichte selbst in Träumen
    um tief im Innern aufzuräumen....

    (sorry, Karl Kraus hat mich inspiriert .....wunderbar, daß ich diese Seite fand !!!)