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Fernes Licht


Fernes Licht mit nahem Schein

wie ich mich auch lenke,

lockt es dich nicht dazusein,

wenn ich an dich denke?

 

Wo du bist, du sagst es nicht

und du kannst nicht lügen.

Nahen Schein von fernem Licht

läßt du mir genügen.

 

Wüßt′ ich, wo das ferne Licht,

wo es aufgegangen,

naher Schein, er wehrte nicht,

leicht dich zu erlangen.

 

Fernes Licht mit nahem Schein

mir zu Lust und Harme,

lockt es dich nicht da zu sein,

wenn ich dich umarme?



(* 28.04.1874, † 12.06.1936)




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