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Wohin ich geh′ und schaue


Wohin ich geh′ und schaue,

In Feld und Wald und Tal,

Vom Berg hinab in die Aue;

Viel schöne, hohe Fraue,

Grüß ich dich tausendmal.

 

In meinem Garten find′ ich

Viel′ Blumen schön und fein,

Viel′ Kränze wohl draus wind′ ich

Und tausend Gedanken bind′ ich

Und Grüße mit darein.

 

Ihr darf ich keinen reichen,

Sie ist zu hoch und schön,

Die müssen alle verbleichen,

Die Liebe nur ohnegleichen

Bleibt ewig im Herzen stehn.

 

Ich schein′ wohl froher Dinge

Und schaffe auf und ab,

Und, ob das Herz zerspringe,

Ich grabe fort und singe,

Und grab mir bald mein Grab.



(* 10.03.1788, † 26.11.1857)




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