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Nachtigall


Nach den schönen Frühlingstagen,

Wenn die blauen Lüfte wehen,

Wünsche mit dem Flügel schlagen

Und im Grünen Amor zielt,

Bleibt ein Jauchzen auf den Höhen;

Und ein Wetterleuchten spielt

Aus der Ferne durch die Bäume

Wunderbar die ganze Nacht,

Daß die Nachtigall erwacht,

Von den irren Widerscheinen,

Und durch alle selge Gründe

In der Einsamkeit verkünde,

Was sie alle, alle meinen:

Dieses Rauschen in den Bäumen

Und der Mensch in dunklen Träumen.



(* 10.03.1788, † 26.11.1857)




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