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Abendlich schon rauscht der Wald


Abendlich schon rauscht der Wald

Aus den tiefsten Gründen,

Droben wird der Herr nun bald

An die Sternlein zünden.

Wie so stille in den Schlünden,

Abendlich nur rauscht der Wald.

 

Alles geht zu seiner Ruh.

Wald und Welt versausen,

Schauernd hört der Wandrer zu,

Sehnt sich recht nach Hause.

Hier in Waldes stiller Klause,

Herz, geh endlich auch zur Ruh.



(* 10.03.1788, † 26.11.1857)




Bewertung:
2/5 bei 27 Stimmen

Kommentare

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  • Gravatar von dieter
    dieter | ja@ichwill.at
    vor einer Woche

    analpenetranter ### hat eine starke Meinung und ich stehe hinter ihr ich denke ich hätte es nicht besser ausdrücken können

  • Gravatar von analpenetranter hurensohn
    analpenetranter hurensohn | keine@ahnung.ch
    vor einer Woche

    Dieses Gedicht löst bei mir würgreitz aus und ich möchte mich jetzt mit sofortiger Wirkung selbst umbringen meine Lebenslust hat sich wie das Talent des Dichter komplett verabschiedet und wird nie wiederkehren

  • Gravatar von Räuber hotseplotz
    Räuber hotseplotz | gianluca.balzer@sunrise.ch
    vor einer Woche

    schön wie diese Verse über die Zunge gleiten und dann den Raum mit guter Laune füllen:)

  • Gravatar von Kleiner Mann
    Kleiner Mann | baum@gmail.com
    vor rund 1,5 Jahren

    Wow literarische Kunst ich bin beeindruckt

  • Gravatar von Christina Maria Anna
    Christina Maria Anna | christina.veron@gmx.at
    vor rund 2 Jahren

    Danke, für die schöne Seite