Nach oben

Bitte an Winde und Wellen


Kommt - o kommt ihr lieben Winde,

Nehmt sein Schiffgen auf die Flügel,

Bringt es über Klippen, über Wellen-Hügel,

Schwellt die Segel - eilt geschwinde

Her ans Ufer, so sein Liebchen weilt.

 

Wilde Wellen! werdet stille,

Rauschet wie der Liebe Sehnen,

Bringt ihm, krause Wellen, bringt ihm diese Thränen,

Zittert in der Abendhülle

Lieblich seines blassen Mädchen Bild.

 

Schläft er schon mit Lerch und Käfer?

Beugt euch flacher, hohe Wogen,

Wiegt ihm Schlummer - Mond! vom hohen Sternenbogen

Blicke segnend meinem Schläfer

Träume unsrer goldnen Hoffnung zu.



(* 00.12.1757, † 16.11.1840)




Bewertung:
0/5 bei 0 Stimmen

Kommentare

  • Noch kein Kommetar vorhanden!