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Meine Blume


Sei gegrüßet, kleine Blume,

Blume der Vollkommenheit,

Die die Heiligen und Weisen

Namlos preisen;

Denn des Herzens schönste Zier

Wohnt in Dir.

 

Nicht auf Höhn, im stillen Thale

Blühest Du, am frischen Quell,

Zeigst des weiten Himmels Bläue,

Reine Treue,

Und in ihr der Sonne Gold,

Mild und hold.

 

Fragst Du mich, wie heißt die Blume,

Die den hohen Schmuck uns zeigt:

Sonnengluth und Himmelsbläue,

Lieb′ und Treue?

Nimm hier dies Vergißmeinnicht,

Treu′ und Licht.



(* 25.08.1744, † 18.12.1803)




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