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Der Augenblick


Warum denn währt des Lebens Glück

Nur einen Augenblick?

Die zarteste der Freuden

Stirbt wie der Schmetterling,

Der, hangend an der Blume,

Verging, verging.

 

Wir ahnen, wir genießen kaum

Des Lebens kurzen Traum.

Nur im unselgen Leiden

Wird unser Herzeleid

In einer bangen Stunde

Zur Ewigkeit.

 



(* 25.08.1744, † 18.12.1803)




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