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Strephon an Seraphinen


Ich beklage mich,

Brachtst du gleich mich ins Gedränge,

Ueber meines Schicksals Strenge,

Schöner Feind! nicht über dich.

Alle Schmerzen die ich leide,

Sind nicht werth der Augenweide

Athemlos vor dir zu stehn.

Will mein Stolz sich drüber kränken,

Gleich geb ich ihm zu bedenken:

Kann man Engel ohne Schmerzen sehn?



(* 23.01.1751, † 04.06.1792)




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