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Bekenntniß


Glauben möcht ich, daß die Liebe,

Die für dich mein Herz durchglüht,

Aus den Rosen deiner Wangen

Mir als Gegenliebe blüht.

Bange möcht ich hoffen können

Auf ein einzig leises Wort,

Rosig deinem Mund entblühend,

Wie im Thal die Rose dort.

Im Entzücken dieses Glaubens

Und in dieses Hoffens Lust

Endete mein ganzes Sehnen

An den Schätzen deiner Brust.

Lieben möcht ich so dich dürfen,

Wie es mir ins Herz geschrieben, —

Es dir einmal sagen können,

Was mein Glauben, Hoffen, Lieben!



(* 20.08.1819, † 30.05.1904)




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