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XI a. Ich bin iemer ander


I

 

Ich bin iemer ander und niht eine

der grôzen liebe, der ich nie wart vrî.

waeren nû die huotaere alle gemeine

toup unde blint, swenne ich ir waere bî,

Sô mohte ich mîn leit

eteswenne mit sange ir wol künden.

mohte ich mich mit rede zuo ir gevründen,

sô wurde wunders vil von mir geseit.

 

II

 

Sî ensol niht allen liuten lachen

alsô von herzen, same si lachet mir,

und ir ane sehen sô minneclîch niht machen.

waz hât aber ieman ze schouwen daz an ir,

Der ich leben sol

unde an der ist mîn wunne behalten?

jâ enwil ich niemer des eralten,

swenne ich si sihe, mir sî von herzen wol.

 

III

 

Sît si herzeliebe heizent minne,

so enweiz ich, wie diu liebe heizen sol.

liebe won mir dicke in mînen sinnen.

liep haet ich gerne, leides enbaere ich wol.

Liebe diu gît mir

hôhen muot, dar zuo vreude unde wunne.

sô enweiz ich, waz diu leide kunne,

wan daz ich iemer trûren muoz von ir.



(* 00.00.1150, † 00.00.1222)




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